Gebäude als Kunst

Ratten gehören zu den erfolgreichsten Überlebenskünstlern unter den Säugetieren. Sie sind intelligent, anpassungsfähig und können nahezu überall dort leben, wo sie ausreichend Nahrung und geeignete Verstecke finden. Gerade diese Fähigkeiten machen sie jedoch zu problematischen Schädlingen. 

Haben sich Ratten in einem Gebäude, einem Keller, einer Lagerhalle oder auf einem Grundstück angesiedelt, sollte ein Befall nicht ignoriert werden.

Auch in Bremen gehören Ratten zum Stadtbild. Kanalisation, dicht bebaute Wohngebiete, Gewerbeflächen, Parks, Gewässer und überall verfügbare Nahrungsquellen bieten ihnen geeignete Lebensbedingungen. Ein Rattenbefall ist dabei keineswegs ausschließlich ein Problem großer Städte. Auch in Bremerhaven, Delmenhorst, Oldenburg, Osterholz-Scharmbeck und anderen Orten im angrenzenden Niedersachsen können Ratten an und in Gebäuden auftreten.

Wanderratte und Hausratte – welche Ratten leben bei uns?

Wenn in Deutschland von Ratten die Rede ist, handelt es sich meistens um die Wanderratte (Rattus norvegicus). Sie gehört zur Gattung der Ratten (Rattus) innerhalb der Familie der Langschwanzmäuse (Muridae). Wanderratten sind kräftig gebaut und können einschließlich ihres Schwanzes eine beachtliche Größe erreichen. Ihr Fell ist meist grau- bis braun gefärbt. Wanderratten leben häufig am Boden und legen auch unterirdische Baue und Gangsysteme an. Sie kommen beispielsweise in der Kanalisation, an Gewässern, auf Grundstücken, in Kellern, Lagerbereichen und überall dort vor, wo sie Nahrung und geschützte Rückzugsorte finden.

Daneben gibt es in Deutschland die Hausratte (Rattus rattus), die ebenfalls zur Familie Muridae gehört. Sie ist schlanker als die Wanderratte und besitzt im Verhältnis zum Körper einen längeren Schwanz. Hausratten klettern ausgezeichnet und bevorzugen eher trockene, höher gelegene Bereiche von Gebäuden. Sie sind in Deutschland wesentlich seltener als Wanderratten. Für einen Laien ist es nicht immer einfach festzustellen, welche Rattenart tatsächlich vorhanden ist. Für einen Kammerjäger können neben dem Aussehen auch der Fundort, Laufwege, Kotspuren und weitere Hinweise wichtige Informationen liefern.

Intelligent, vorsichtig und äußerst anpassungsfähig

Ratten sind nicht deshalb so erfolgreich, weil sie besonders anspruchslos wären. Ein wesentlicher Grund ist ihre ausgeprägte Fähigkeit, sich an unterschiedliche Lebensbedingungen anzupassen. Sie lernen, orientieren sich gut in ihrer Umgebung und können Erfahrungen bei der Nahrungssuche berücksichtigen.

Dabei können Ratten gegenüber unbekannten Gegenständen oder Veränderungen in ihrer Umgebung ausgesprochen vorsichtig reagieren. Eine plötzlich aufgestellte Falle oder ein neuer Gegenstand wird unter Umständen zunächst gemieden. Gerade bei der Bekämpfung von Ratten kann dieses Verhalten eine Rolle spielen.

Hinzu kommt ihre körperliche Anpassungsfähigkeit. Ratten können gut schwimmen, graben und – insbesondere die Hausratte – ausgezeichnet klettern. Wanderratten nutzen unter anderem die Kanalisation als Lebensraum und können von dort aus Zugänge zu Grundstücken und Gebäuden finden. Auch kleine Öffnungen können ausreichen, um in Gebäude einzudringen. Sind dort geeignete Bedingungen vorhanden, finden Ratten beispielsweise in Kellern, Lagerräumen, Hohlräumen oder hinter Verkleidungen geschützte Plätze.

Ihre Intelligenz macht Ratten aus biologischer Sicht zu bemerkenswerten Tieren. Für den Menschen bedeutet sie bei einem Befall allerdings vor allem eines: Ratten sollte man nicht unterschätzen.

Warum Ratten zum Problem werden

Ein Rattenbefall kann aus mehreren Gründen problematisch sein. Ratten suchen gezielt nach Nahrung und gelangen dabei auch an Vorräte, Abfälle und Tierfutter. Lebensmittel können nicht nur angefressen, sondern auch durch Kot, Urin oder den Kontakt mit den Tieren verunreinigt werden.

Hinzu kommen mögliche materielle Schäden. Die Schneidezähne von Ratten wachsen ständig nach und werden durch Nagen abgenutzt. Entsprechend können Ratten an zahlreichen Materialien nagen. Betroffen sein können beispielsweise Verpackungen, Holz, Dämmmaterialien und elektrische Leitungen. Beschädigte Kabel können im ungünstigen Fall technische Störungen verursachen und eine Brandgefahr darstellen.

Ratten können außerdem verschiedene Krankheitserreger tragen oder verbreiten. Eine Übertragung auf den Menschen kann je nach Erreger beispielsweise durch direkten Kontakt, Ausscheidungen, verunreinigte Lebensmittel oder indirekt über Parasiten erfolgen. Welche konkrete gesundheitliche Gefahr besteht, hängt jedoch stark von der jeweiligen Situation und dem vorhandenen Erreger ab. Nicht jede Ratte ist automatisch Träger einer für Menschen gefährlichen Infektion.

Trotzdem haben Ratten insbesondere in Bereichen, in denen Lebensmittel hergestellt, verarbeitet oder gelagert werden, nichts zu suchen. Auch in Wohngebäuden, gastronomischen Betrieben, Hotels, Pflegeeinrichtungen und anderen gewerblich genutzten Gebäuden sollte ein Rattenbefall ernst genommen werden. Nehmen Sie möglichst frühzeitig Kontakt mit Clean Concept in Bremen auf.

Woran erkennt man einen Rattenbefall?

Eine lebende Ratte zu sehen, ist der offensichtlichste Hinweis – häufig werden die Tiere selbst aber zunächst gar nicht bemerkt. Ratten sind überwiegend in der Dämmerung und nachts aktiv und können sich tagsüber in ihren Verstecken aufhalten. Typische Hinweise können Kotspuren, angenagte Lebensmittel oder Verpackungen, Nagespuren an Materialien und wiederkehrende Laufwege sein. Auch Geräusche in Wänden, Zwischendecken oder anderen Hohlräumen können auf Nagetiere hindeuten. In staubigen Bereichen lassen sich unter Umständen Lauf- oder Schwanzspuren erkennen.

Wanderratten können außerdem Erdbauten anlegen. Öffnungen und Laufwege im Bereich von Gebäuden, Müllplätzen, Kompostanlagen oder dichtem Bewuchs können deshalb ebenfalls Hinweise liefern.

Ein einzelnes Anzeichen beweist allerdings nicht immer eindeutig einen Rattenbefall. Auch Mäuse und andere Tiere können teilweise ähnliche Spuren hinterlassen. Im Zweifelsfall sollte daher zunächst geklärt werden, welcher Schädling tatsächlich vorhanden ist. 

Ratten bekämpfen – mehr als nur eine Falle aufstellen

Wer eine Ratte entdeckt, denkt häufig zunächst an eine Falle oder einen Köder. Eine nachhaltige Rattenbekämpfung sollte jedoch bereits früher ansetzen. Entscheidend ist herauszufinden, woher die Tiere kommen, wo sie sich aufhalten und welche Nahrungsquellen und Versteckmöglichkeiten ihnen zur Verfügung stehen. Offene Abfälle, zugängliches Tierfutter, Lebensmittelreste oder andere Nahrungsquellen können einen Befall begünstigen. Ebenso wichtig sind mögliche Zugänge zum Gebäude. Öffnungen, beschädigte Bauteile oder andere Eintrittsmöglichkeiten sollten deshalb bei der Ursachenanalyse berücksichtigt werden.

Welche Maßnahmen zur Bekämpfung sinnvoll sind, hängt von der jeweiligen Situation ab. Auch beim Einsatz von Fallen und insbesondere von Rodentiziden müssen rechtliche Vorgaben sowie der Schutz von Menschen, Haustieren und anderen Tieren berücksichtigt werden. Ein professioneller Kammerjäger beschränkt sich deshalb nicht darauf, irgendwo einen Köder auszulegen. Zu einer fachgerechten Schädlingsbekämpfung gehören auch die Befallsermittlung, die Suche nach Ursachen und Zugangswegen sowie die Kontrolle des Erfolgs.

Clean Concept unterstützt Privatkunden, Unternehmen, Hausverwaltungen und andere Einrichtungen bei Problemen mit Ratten in Bremen und im angrenzenden Niedersachsen. Unser Einsatzgebiet umfasst dabei nicht nur die Stadt Bremen. Auch in Bremerhaven, Delmenhorst, Oldenburg, Osterholz-Scharmbeck und weiteren Orten der Region können wir bei einem Rattenbefall helfen.

Sie haben Ratten oder verdächtige Spuren auf Ihrem Grundstück, in Ihrem Haus oder in Ihrem Betrieb entdeckt? Warten Sie nicht darauf, dass sich das Problem von selbst erledigt. Sprechen Sie uns an. Clean Concept hilft Ihnen dabei, einen möglichen Befall zu beurteilen, die Ursachen zu finden und geeignete Maßnahmen einzuleiten.

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